Ve.Sch

ein Verein für Raum und Form in der bildenden Kunst,
liegt im Rücken zur Schleifmühlgasse, eine der Galerienstraßen Wiens – in unmittelbarer Nähe zu weiteren wichtigen Institutionen
der Kunst. Das Potential ist mit dieser bewussten Setzung bereits präkonfiguriert:
Inmitten einer noch nicht organisierten Straße, in einem noch nicht definierten, poetischen Raum,
hat die Auseinandersetzung mit den sich permanent veränderten Strukturen der Kunst begonnen.
Die Raumperspektive von Ve.Sch ist eine KünstlerInnenperspektive;
Einzig in den sichtbaren Rahmenbedingungen des Raumes sind klar positionierte Statements der Betreiber ablesbar.
Trotz der teilweise auffälligen Setzungen (wie etwa den Lichtinstallationen) bleiben alle Objekte und -funktionen doch nur Rahmen
– vergleichbar der Fotografie –, sind Signifikanten, Platzhalter, diese werden stets überprüft und sind bei Neuausrichtung abänderbar.
Ve.Sch ist in einer ständigen, in nahezu wöchentlichem Takt sich neu konfigurierenden Performance flottierender Kontextualisierungen begriffen, wie sie auch unser Ausstellungs- und Clubprogramm transportiert, mit dem Ziel, diesen Verhältnissen Permanenz zu verleihen und sie als Ort zu etablieren. Die kommunikative Ebene des Raums mit einer Bar als Objekt ist Teil des vorgegebenen Rahmens, Schulter an Schulter zum Ausstellungsraum, das jeweils Stattfindende immer im Blickfeld der Wahrnehmung, werden den Diskursen auch zeitlich keine Grenzen gesetzt…


Baransichten 2009/11, (Konstruktion von Martin Vesely)