Antoine Turillon, Baptiste Elbaz

,Eventually everything happens‘

11.11. - 02.12. 2011



im Rahmen der Ausstellung:

«cito, longe, tarde» (17.11)
Sprech Performance & performative Installation
«Contemporary Concerns & guest (24.11)
Siehst du das COCO und andere als Konkurrenten?
«,Eventually everything happens‘ (01.12)
nach Ve.Sch



Ausstellungsansicht ,Eventually everything happens‘: Feuerstelle (Zustand), 1x1m, (10. 11. 2011)
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1.) Postersujet 2.) Baptiste Elbaz ,untitled (MDF gefräst, lackiert)', 2011, 175x117x20 cm, 3.) Antoine Turillon ,Un pont (sans fin)', 2011,
Je 50x40 cm, SW druck auf SW druck; 4.) Ausstellungsansicht ,Eventually everything happens‘ (01.12.2011)
5.) Antoine Turillon ,Étagère (vom Vater)', 2009, 130x130x25 cm, Buche
6&7.) Installationansichten ,Eventually everything happens‘ (01.12.2011)
8.) ,Dokumentation «cito, longe, tarde» (Ton, Feuerwerkskörper, A4 Blatt)', 2011.

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Was halten deine Verwandten von dem was du machst?
Fühlst du dich manchmal missverstanden?
Was ist die schönste Seite deines Jobs?
Schämst du dich manchmal für deine Gäste?
Ist Scham eine Voraussetzung für eine gute Performance?
Wie viele KünstlerInnen haben Hausverbot?
Sind KünstlerInnen bessere Menschen?
Sind die BesucherInnen im Ve.Sch an Kunst interessiert ?
Weißt du für wen du die Ausstellungen machst?
Findest du, dass unsere Ausstellung nur ein Mittel zum Zweck ist?
Ist das Ve.Sch ein Kontext der jedes Kunstwerk rechtfertigt ?
Fühlst du dich mit deinen Aufgaben nie überfordert?
Hättest du gerne eine Freundin die gut putzt und kocht?
Was hältst du vom Bildungsniveau der Jugendlichen?
Kann man vergessen Kunst zu machen?
Wie wichtig war für dich die künstlerische Beteiligung an der Documenta?
Hast du noch Zeit Kunst zu machen?
Hast du schon PraktikantInnen?
Würdest du wieder Kunst studieren?
Weißt du ob deine ProfessorInnen eine Ausstellung im Ve.Sch ablehnen?
Sind alle KünstlerInnen die du ausgestellt hast, gleich gut?
Lebst du eigentlich besser als KünstlerInnen ohne eigenen Ausstellungsraum?
Was wollen KünstlerInnen die bei dir ausstellen?
Spiegelt sich die Qualität unserer Fragen in der Ausstellung?
Braucht ein Kunstwerk einen Kontext?
Was ist für dich eine gute Performance?
Kunstraum oder eher Raum für Kunst?
Ist die Struktur des Raumes definiert durch dessen Rolle?
Hat Ve.Sch ein Geschlecht?
Le Ve.Sch oder La Ve.Sch?
Warum sind in Galerien mehr Neonröhren als Fenster vorhanden?
Sind Neonröhren zeitgenössische Objekte?
Oder nur ein Symbol für Kontinuität?
Wie siehst du das Verhältnis von Kunst und Kommerz?
Wieso hast du in deiner Arbeit Kunst und Wirtschaft verbunden ?
Ist Kunst eine unternehmerische Religion?
Was bedeutet Gott für dich persönlich ?
Ist Fiktion das Gegenteil von Realität?
Bist du multitaskingfähig?
Wann wird aus Spaß Ernst?
Ab wie vielen Getränken darf man hier ausstellen?
Warum ist Bier so teuer?
Wie lang wird es das working-class Bier noch geben?
Findest du auch, dass die Mechanismen des Kunsthandels die Autonomie der Kunst beschneiden?
Wie kommt man am besten durch die schwere Zeit?
Wie findet man fähige ManagerInnen?
Hast du schon daran gedacht Galerist zu werden?
Was macht den Erfolg einer Kunstausstellung aus?
Kann man Entertainment und politisches Bewusstsein verbinden?
Hat zeitgenössische Kunst eine gesellschaftspolitische Funktion?
Ist Kunst immer politisch?
Ist politische Kunst überhaupt relevant für dich?
Ist das Ve.Sch durch diese Ausstellung frech?
Leben KuratorInnen besser als KünstlerInnen?
Würdest du uns als Kuratoren engagieren?
Tragen wir dazu bei, dass das Ve.Sch institutioneller wirkt?
Ist Macht relevant in der Kunstwelt?
Wie bringst du KünstlerInnen bei, dass die ihnen versprochene Ausstellung abgesagt ist?
Wen würdest du nie ausstellen?
Welche Frage zur Kunst ist heute relevant?
Kann Kunst schlafen?
Gibt es die beste Kunst?
Kann Kunst krank werden?
Kann Kunst zeitgenössisch sein?
Darf man Fischli & Weiss kopieren?
Wann ist eine Kopie besser als das Original?
Was ist im Ve.Sch am Mittwoch?
Machen wir zu zweit bessere Kunst als alleine?
Ist Reibung wichtig um Fragen aufzuwerfen?
Steht Kunst immer im Zentrum deiner Überlegungen?
Lädst du mich ein wenn ich dich einlade?
Wann ist ein Witz gut?
Sind Bilder Subjektivierungsmaschinen?
Würdest du sagen, dass wir als Subjekt vom Blickregime definiert sind?
Gibt es unbeantwortete Fragen in der Kunst?
Kann man in einer Kleinstadt zeitgenössische Kunst zeigen?
Hast du auch manchmal Angst in einem Kunstghetto zu wohnen?
Nach welchen Kriterien suchst du Kunst aus?
Oder suchst du KünstlerInnen aus?
Was sind deine Anforderungen an einen guten Charakter?
Fühlst du dich als ein Mitläufer?
Mehr iPhone oder iPad?
Siehst du das COCO und andere als Konkurrenten?
Ist der Begriff «Offspace» aus der Mode gekommen?
Welche Räume für Kunst interessieren dich nicht?
Kannst du dich an alle erinnern die im Raum ausgestellt haben?
Wann warst du zuletzt im Museum?
Ist Ve.Sch® als Marke registriert?
Was passiert nach Ve.Sch?












Antoine Turillon
*1982 ( Chavanac, FR.)
bis 2009 Akademie der bildenden Künste Wien.
2012 ,Residence at Wiels', Bruxelles (Be), 2011 ,Die Fotografie in Referenz', Fotohof, Salzburg; ,Hotel Charleroi', BPS 22, Charleroi, (Be)
2010 ,Trial and error', Lust gallery, Wien, ,Bon Plan', L’amicale, Bruxelles, (Be), ,Plat(t)form 10', Fotomuseum Winterthur (Ch), ,Hotel Charleroi', (Be)


Baptiste Elbaz
geboren 1984 in Straßburg, Frankreich, lebt und arbeitet in Wien
2004-2006 Meisterklasse für Kunst und Gestaltung, Graz
Seit 2005 Akademie der Bildenden Künste Wien
La Buena Onda, St Gallen (2011) // 3 Cucumbers, Mühlfeldgasse, Wien (2011) // Hotel Charleroi, B.P.S 22, Charleroi (2011) // Synaptic Driver, Wiener Art foundation, Donaufestival, Krems (2011) // In den Straßen, Ve.Sch, Wien (2010) // Charleroi bouge, Charleroi, (2010) // Fabricators of the world – Scenarios of self-will, Regionale 10, Trautenfels (2010) // Degeneration, die Ausstellungstraße, Wien (2010) // Curated by: Galerie Dana Charkasi, Wien (2010) // The first Yag, Biennale in Tarlabasi, Istanbul (2009) // Residence Palace Mit Geschirrspüler, Wien (2009) // Stille Auktion, Akademie der bildenden Künste Wien (2008) // Pigalle, Verein Grundsteinsieben, Wien (2008) // Dusk to Dusk, Glockengasse, Wien (2007) // Paris Weltausstellung 2005, FILMIX, Graz (2006)







Installationansicht ,Eventually everything happens‘ (01.12.2011)
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