Wie kontextualisiert man sich in so einem Gefüge?
    Wie trägt man dazu bei, Teil einer Diversität zu sein, Vielfalt voranzutreiben?
    Jede einzelne Unternehmung für sich betrachtet ist den Aufwand wert, im Gesamten stellt sich jedoch die Frage, wo das Dazwischen liegt?
    Ist nicht gerade das „das Besondere“ ein Dazwischen, eine Differenz – ein Teil einer größeren Menge zu sein?
    Woraus setzt sich so ein Gewebe zusammen, von welcher Maschinerie wird es produziert? Lassen sich diese Feinheiten wirklich so konstruieren, wie sie sich uns darstellen? Ist man noch in der Lage, die Nebengeräusche wahrzunehmen, bei so viel Lärm?
    Schaltet man sein eigenes Tun einfach ab und wartet zu, bis der Regen wieder vorbeigezogen ist?
    Regen ist etwas Wunderbares, die Wolken haben es erahnen lassen.
    Hinaus aufs weite Feld, im Armen steckt die Poesie.
    Wo sind die Bruchstellen, in denen es sich lohnt zu suhlen.
    Erst durch unser eigenes Zutun bekommt die Konstruktion ihren eigentlichen Sinn. Ist’s bei der Planung der Maschinerie mitbedacht?
    Ve.Sch, ein Kunstraum mit einer Bar, hielt es immer für ein wesentliches Kriterium, sich in diesem Dazwischen, gleichsam am Fuße des noch Unabhängigen, anzusiedeln. Die Konsequenzen gehören immer mitgedacht, klar geworden sind uns
    (Ve.Sch mit einer KünsterInnenperspektive) schon einige. Dienstag Abend, von Ludwig Kittinger & Fernando Mesquita, hat sich erst aufgrund dieser konsequenten Haltung belichtet, sich der langen, starren, automatisierten prozessualen Begleiterscheinungen entledigen zu wollen. In Realisierung befinden sich nun die nächsten Schritte. Persönlich wäre es kein Problem, der Verwalter eines Raumes zu sein:
    Max Schaffer, ein bildender Künstler, hat es schon vor einiger Zeit vorweggenommen, – „reduced to be adminstration“ – zu einem (un)sichtbaren Teil einer Struktur zu werden .

    Text: Martin Vesely
    « Raumplan
    « Text (Engl): ArtReview by Mark Rappolt
    « Jahresabo Ve.Schheft (quarterly)


    der Vorstand (Ludwig Kittinger, Thea Moeller, Martin Vesely, Franz Zar) des Kunstvereins Ve.Sch lädt ein:
    Juergen Kleft ,DIORAMA‘
    27.11. – 18.12.2014


    2014:
    Karoline Dausien ,OSTSEE‘, Axel Koschier & Robert Müller, Nicola Pecoraro ,tendril‘,
    Michèle Pagel ,Papillon‘, Lucia Elena Prusa ,parcours beige (lazy for evol)‘, Gerhard Himmer ,Misprints‘,
    Anja Ronacher ,Immateriality and Matter‘, Julian Feritsch ,Eye Dark Circles Under‘,

    2013:
    Astrid Wagner & Nicola Brunnhuber,
    Anna Witt / Hannes Zebedin ,Dammbruch‘, Alex Wissel ,Come together‘, Matthias Kaiser ,Incomplete Circle‘,
    ein letztes Mal vor der Sommerpause…
    Thea Moeller ,Betonfeld fehlt‘, Hugo Canoilas ,Wound‘, Josip Novosel ,I´ll promise to keep it that way‘,
    Karl Karner ,Aus Samstkasten 3/0‘, Herbert de Colle

    2012:
    Sonia Leimer kuratiert: ,In the Shape of Things to Come’
    ,Streifen von errötetem Babolat’ – Malerei: Doris Piwonka, Inszenierung: Udo Bohnenberger
    Jakob Lena Knebl & Wahlverwandtschaften ,female takeover’- kuratiert von Astrid Peterle
    Anna Barfuss ,Staring is caring’, Robert Gruber ,Kehrseiten’
    Manfred Hubmann / Unndór Egill Jónsson ,Inflation of Compliments’, Ekaterina Shapiro-Obermair ,us and them’
    Ana Hoffner ,Survivability, formed and framed‘, Michaela Moscouw ,uubeurhaoupt’ – kuratiert von Anja Manfredi
    Christoph Bruckner ,Broken Play’ – kuratiert von Franz Zar, Udo Bohnenberger

    2011:
    Cut and Scrape ,Meat off the bone’
    Antoine Turillon, Baptiste Elbaz ,Eventually everything happens‘, Nora Rekade
    “The object as an image”, Johann Arens, Frauke Dannert, Marita Fraser, Alex Lawler, James Prevett.
    Roland Kollnitz “lacrime furtive”,
    Nazim Ünal Yilmaz, Mads Westrup, “Pants on Fire”, Franz Zar,
    die “Parasitäre Dreifaltigkeit”, ein Stück von Katharina Heistinger & Dominik Castell,
    Sissi Makovec, “zeichnen”, Ord. Abstrakte Malerei: “unterm Strich” & “Incantos”,
    Petermichl Sulzbacher, “Mirrors would do well to reflect more before sending back images (Juliette Blightman)”,
    Marcin Zarzeka, “Boats In The Sky”, Ute Müller “Frame”.

    2010:
    Selma Doborac, ,Die Integrierung – in was? (Wunsch nach Überwindung des Unerheblichen)’,
    Anja Manfredi, ,Die Straße als Bühne, Stereoskopien’, ,Interpolare’, kuratiert von Wolfgang Obermair & Ekaterina Shapiro-Obermair,
    Christoph Hinterhuber, ,full@Ve.Sch’,
    Marianne Vlaschits ,Matator Beach’
    ,In den Straßen’ - Performatives/Sound/Aktion



    Freie Sammlung Wien #1: Mads Westrup, #2: Franz Zar, #3: Ludwig Kittinger, #4: Martin Vesely, #5: Ekaterina Shapiro-Obermair
    #6: Karine Fauchard, #7: Christoph Meier #8: Dino Zrnec, #9: Thea Moeller, #10: Robert Gruber



    Ve.Schheft (Releases):
    Nr. 01 as part of ,characterized by leviathan’, Nr. 02 u. a. mit guy the guy,

    Nr. 03 u. a. mit Christian Ruchnewitz ,Erase Record Release’, Soundperformance,
    Nr. 04 specialguests Norah Noizzze & Band, Nr. 05 u.a. live Johann neumeister support dj christiane
    Nr. 06 was part of »❍«, Nr. 07 mit einem Screening von Stefan Lux, Nr. 08 zur Ausstellung von Robert Gruber ,Kehrseiten’
    Nr. 09 ,Every Sunday is Elisabeth Kihlström and Yuki Higashino’
    Nr. 10 (Spezialausgabe) Ve.Sch präsentiert ,Freie Sammlung Wien’ im Forum Stadtpark
    Nr. 11 zur Ausstellungseröffnung von Jakob Lena Knebl
    Nr. 12, (Cover) Nr. 13, (Cover) Nr. 14, Nr. 15,
    Nr. 16 mit einem Text von Franz Zar zur Ausstellung: Josip Novosel ,I´ll promise to keep it that way‘,
    Nr. 17 mit Ausstellungsansichten von Thea Moeller & Hugo Canoilas
    Nr. 18 (quarterly), und der Möglichkeit eines Jahresabos



    Specials:
    CUBO VIVO Release
    Quadrofonie part I,
    ,characterized by Leviathan‘ (part 1) , (part2) , (part3)
    +++++++BINÄR LP “STERN”++++++++
    ,Eine Wanderung’ invited by Struktur&Organismus 2012
    Ve.Schheft & Bar at ZINE*FAIR – 3rd Independent Publishers and Artzine Fair Vienna